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Verband der Osteopathen feierte 20-jähriges Jubiläum

v2Anlässlich des 20-jährigen Gründungsdatums des Berufsverbandes der Osteopathen VOD e.V. gab es einen Festempfang voller wertvoller Beiträge im Hessischen Landtag. Gemeinsam mit Gästen aus Politik und Fachwelt feierte der Verband 20-jähriges Jubiläum. Die Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann M.Cs. (USA) erinnerte an die Gründung des ersten Berufsverbandes für Osteopathen in Deutschland vor zwei Jahrzehnten.

„Wir brauchen einen eigenen Beruf“, fasste Prof. Fuhrmann ihre Forderungen an das Heute zusammen, die auf die Anerkennung des Berufes „Osteopath“ hinauslaufen.

Roland Koch: Keine Gründe für eine Nichtanerkennung

Der anwesende Hessische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein (CDU), unterstützte dieses Anliegen mit seiner Unterschrift und lobte die Arbeit des Verbandes zur Qualitätssicherung. Auch der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sandte ein Grußwort an die Veranstaltung und bezeichnete darin die Bundesrepublik Deutschland als eine „Insel“, was die überfällige Anerkennung der Berufsgruppe der Osteopathen angehe. Für Koch gebe es „keine sachlichen Gründe“, weshalb es diesen Beruf nicht geben sollte.

Prof. Dr. Achim Jockwig, Dekan des FB Gesundheit und Soziales an der Hochschule Fresenius erinnerte an den langen Weg bis zur Anerkennung des ersten grundständigen Osteopathie-Bachelor-Studiengangs in Deutschland im Jahr 2011. Heute würden dort bereits 100 junge Leute Osteopathie studieren. Ein weiterer Standort in München sei eröffnet und ein Masterstudiengang in Planung.


Viele erfolgreiche Studien zur Osteopathie

In der Wissenschaft werde Osteopathie zunehmend erforscht und schneide bei Wirksamkeitsstudien gut ab, erklärte Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Resch vom Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung. Auch Aspirin, so Prof. Resch, wurde bereits 1898 erfunden, aber erst in den 1970er Jahren entdeckt. Er erwarte, dass auch die Osteopathie einmal in ihrer Wirkungsweise aufgeklärt und wie Aspirin eventuell sogar mit einem Nobelpreis geehrt wird.

Auch mehrere Leistungssportler traten auf der Pressekonferenz für die Anerkennung der Osteopathie ein, die im Sportbereich selbstverständlich sei. Denise Rutschmann, Olympiasiegerin im Damen-Hockey, betonte, es gebe „keinen Leistungssportler, der Osteopathie nicht kennt.“

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